Allgemeine Fragen über die Benutzung von Drohnen

Wie hoch fliegt die Kameradrohne?

Gemäß Allgemeine Aufstiegserlaubnis (siehe „Gibt es eine Fluglizenz für Drohnen?“ unten) dürfen unbemannte Luftfahrtsysteme bis 100 m Höhe über Grund fliegen. Das ist für die meisten Motive mehr als ausreichend, weil die schönste Perspektive meist von schräg oben, aus nicht allzu großer Höhe ist. Falls unsere Drohne für ein Projekt doch höher fliegen muss, ist eine Einzelaufstiegserlaubnis erforderlich.

Wie lange fliegt die Drohne?

Die Flugzeit ist von verschiedenen Faktoren, wie Nutzlast, Akkukapazität, Temperatur, Wind, Flughöhe, abhängig. Ein Akku hält für ca. 10-12 Minuten Flugzeit. Selbstverständlich stehen bei einem Auftrag ausreichend Akkus zu Verfügung, die sehr schnell gewechselt werden können.

Bei welchem Wetter kann geflogen werden?

Der Wind sollte nicht stärker als 25 km/h (4 Beaufort) sein, damit die Aufnahmebedingungen stabil sind.
Regnen darf es nicht, Wasser verträgt sich nicht mit der Elektronik.
Wenn dann noch möglichst die Sonne scheint und das Licht stimmt, sind die Voraussetzungen ideal.

Schauen Sie doch mal hier nach, wie das Wetter in der nächsten Woche wird.

Gibt es eine Fluglizenz für Drohnen?

Kameradrohnen im gewerblichen Einsatz werden als unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS) eingestuft, für die eine Allgemeine Aufstiegserlaubnis (AE) der Landesluftfahrtbehörde vorgeschrieben ist. Wir verfügen über diese Dokumente für Nordhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland. Für weitere Bundesländer können AE bei Bedarf kurzfristig beantragt werden. Weitere Info in der Kurzinformation über die Nutzung von unbemannten Luftfahrtsystemen des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Sind Sie versichert?

Die AE schreibt auch eine Haftpflichtersicherung vor. Wir verfügen über einen Haftpflichtversicherung speziell für den gewerblichen Modellflug.

Welche weiteren rechtlichen Auflagen müssen für Drohnenflüge erfüllt werden?

Zuerst muss das Einverständnis des Eigentümers vorliegen. Ein Formular dafür steht hier zum Download bereit.
In geschlossenen Ortschaften müssen die Ordnungsbehörden über den Flug informiert und, falls der Flug in einer Kontrollzone stattfinden soll, eine Flugverkehrsfreigabe der Flugsicherung erteilt werden. Wir holen diese Genehmigungen der Behörden ein.

Zusätzlich bestehen seit April 2017 neue Regelungen betreffend die seitlichen Abstände zu Bundesstraßen, Bahnlinien, Wasserstraßen und Menschenmengen. Außerdem dürfen Wohngrundstücke nicht mehr ohne Erlaubnis des Eigentümers überflogen werden. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat einen Flyer über die Drohnen-Verordnung veröffentlicht, der die neuen Vorschriften anschaulich beschreibt.


Das sind nur einige, mögliche Fragen über Luftaufnahmen mit Drohnen. Vielleicht haben Sie weitere.
Wir werden Ihnen gern behilflich sein.

Anfrageformular

E-Mail: ed.ot1503072958ofylf1503072958-ih@o1503072958fni1503072958

Telefon: 0221 / 589 379 51